Die Phasen der Wundheilung

Gesundheit, Wissenssammlung

Unser Körper ist ein Wunder der Natur. Die eigene Regenerationsfähigkeit ist teilweise wirklich verblüffend. Und alles was der Körper dazu benötigt ist Zeit und ein wenig Unterstützung, um die Genesung zu beschleunigen bzw. eine vollständige Erholung zu garantieren.

Während des Wundheilungsprozesses durchlebt der Körper verschiedene Phasen, die auch teilweise gleichzeitig verlaufen können.

Bereits wenige Minuten nach der Verletzung tritt die erste Regenerationsphase ein.

Zunächst bildet sich ein Blutkoagulum, welches durch die Blutgerinnung entsteht und wichtig für die Entwicklung eines Wundschorfes ist. Durch diesen Schorf kann nach und nach die Wunde geschlossen werden. Das verletzte Gewebe wird dadurch vor weiterer Verschmutzung, Keimen und Bakterien geschützt. In dieser Phase kann es auch zu einer leichten Schwellung des geschädigten Gewebes kommen.

Zwischen dem ersten und dritten Tag werden zusätzlich zur Wunde verschiedene Zellen, Eiweiße und Botenstoffe im Auftrag des Immunsystems transportiert. Diese beginnen dort gemeinsam das geronnene Blut bzw. das kaputte Gewebe und Fremdkörper sowie Bakterien zu entfernen. Für uns wird dieser Prozess durch die Produktion von Wundflüssigkeit (Wundsekret) sichtbar.

 

Zwischen dem vierten und siebten Tag nach der Wundsetzung werden nun neue Hautzellen (Granulationsgewebe) gebildet. Dabei wachsen die neuen Blutgefäße nach und das Bindegewebe wird an dieser Stelle neu gebildet. Die Wunde wird in dieser Phase nach und nach kleiner, da das neu entwickelte Kollagen des Bindegewebes die Ränder der Wunde zueinander zieht und stabilisiert.

 

Nach ungefähr acht Tagen beginnt der Körper nun mit der eigentlichen Regeneration. Der Wundbereich wird durch neue Hautzellen ersetzt. Das bisherige vorläufige Granulationsgewebe aus der vorherigen Phase wird gefestigt und verdichtet. Findet nur eine Reparation der Wunde statt, bildet sich Narbengewebe. In diesem Fall werden dort keine Talg- oder Schweißdrüsen neu gebildet. Diese letzte Phase kann bis zu mehreren Monaten andauern.

 

Neben Aspekten wie Hygiene und Ernährung ist auch das Ruhigstellen der betroffenen Körperregion für die Wundheilung von besonderer Bedeutung. Durch unterstützende Maßnahmen wie die Wundversorgung (Verbände, Pflaster und topische Therapie) kann der Wundheilungsprozess beschleunigt und eine verbesserte Regeneration erzielt werden.

Hinweis: Alle Beiträge sind mit besten Absichten und Wissen verfasst worden. Für die Richtigkeit  und Vollständigkeit der Aussagen gibt es keine Garantie. Alle Angaben sind ohne Gewähr. Die Beiträge ersetzen keine ärztliche bzw. professionelle Beratung oder Behandlung und dienen lediglich der allgemeinen Vorabinformation und Unterhaltung. Bitte suchen Sie bei unklaren Beschwerden dringend einen Arzt auf.  Ebenso sind die Verfasser der Beiträge nicht haftbar zu machen für eventuellen Nachteile, möglichen Missdeutungen und Konsequenzen der Ratschläge und Rezepte. Ein Erfolg bei Anwendung der Tipps kann nicht garantiert werden. Der Leser muss eigenverantwortlich entscheiden, ob er/sie die Tipps und Ratschläge befolgen möchte und dabei die Auswirkungen auf die persönliche Gesundheit allein abwägen. Bei den angegebenen weiterführenden bzw. fremder Links (z. B. Quellenangaben) auf dieser Seite und den zugehörigen Beiträgen sowie der Kuration des Seiteninhalts wird keine Haftung übernommen.

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